Ein ganz besonderes Jahr

„Ab jetzt seid ihr alle ein Teil der „Weltwärts-Familie“! Jetzt beginnt euer Jahr in Südafrika!“
Das wurde uns, den 36 Freiwilligen, die im Sommer für ein Jahr nach Südafrika reisen, am Anfang des ersten Vorbereitungsseminares gesagt.
Und es stimmt. Schon jetzt gibt es sehr viel zu erledigen, um die Reise nach Südafrika vorzubereiten. Atteste vom Arzt, das Erstellen einer Spendenmappe, der Visumsantrag und und und. Auch wenn es viel zu tun ist, macht es Spaß.
Die Freude auf das Jahr und das Erleben etwas ganz Anderem nach all dem Abistress, motiviert einen sehr, diese Dinge zu machen.


Nachdem ich im Herbst die Bewerbung für eine Stelle als Freiwillige in Afrika an den ASC Göttingen schickte, wurde ich zum Auswahlseminar im Januar nach Göttingen eingeladen. Schon hier habe ich tolle Erfahrungen machen dürfen. Dazu gehörten zum Beispiel das Spielen von Mannschaftsspielen, Tanzen und kurze Vorträge.
Nach dem Auswahlseminar wurde ich zu der zweiten Runde, einem Bewerbungsgesprächin Form eines Gruppen- und Einzelgespräches nach Hannover zum LandesSportBund Niedersachsen eingeladen.
Kurze Zeit später erhielt ich die Zusage und war unglaublich glücklich darüber!
Von nun an hieß es warten auf das 1. Vorbereitungsseminar in Göttingen im März.
Dort ging es überwiegend um Organisatorisches.
„Wie erstelle ich eine Spendenmappe?“ „Wie beantrage ich das Visum?“ „Wofür bin ichnoch zuständig?“ „Welche Impfungen brauche ich?“ - Das sind einige der Fragen, die geklärt wurden. Natürlich kam aber auch der Spaß nicht zu kurz, so wurde gemeinsam gekocht, gespielt und gesungen.
Einen Höhepunkt des Seminars stellte die Einsatzplatzvergabe relativ am Anfang dar. Es war sehr spannend, zu erfahren wer wo mit wem in welches Projekt kommen wird.

Als ich dann erfuhr, dass ich in dem House of Resurrection, Aids-Haven eingesetzt werde, war ich unglaublich glücklich, denn ich habe mir sehr gewünscht, dorthin zu kommen. Ich hatte mich zuvor auf den Blogs ehemaliger Freiwilliger informiert und den Wunsch entwickelt, genau in dem Kinderheim zu arbeiten. Auch habe ich mich sehr über die Leute, die mit mir in Port Elizabeth sein werden, gefreut. Wir verstehen uns gut und haben sofort angefangen, Pläne zu machen, was wir dort erleben wollen.
Wir sind uns auf jeden Fall alle einig: Das Jahr wird etwas ganz Besonderes werden!

Die P.E.-Familie
Die P.E.-Familie

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