Die offizielle Entsendung nach Südafrika

„Ihr könnt alle etwas schaffen!“-Boris Pistorius

Am Mittwoch, 17.06., ist die Reise nach Port Elizabeth wieder ein Stück nähergerückt.
Es fand die offizielle Entsendung nach Südafrika beim Landessportbund Niedersachsen statt. Hierzu waren alle Freiwilligen des ASC Göttingen von 1846 eingeladen, die in diesem Sommer für den Freiwilligendienst im Sport nach Südafrika fliegen werden.
Bei der Feier wurden verschiedene Reden, zum Beispiel von dem Präsidenten des
Landessportbundes, Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach oder dem Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, gehalten. Auch junge Südafrikaner, die momentan in Deutschland einen Freiwilligendienst leisten, teilten ihre Erlebnisse mit uns. Das Programm, das auch eine kurze Vorstellung aller „Zukünftigen“ enthielt, wurde durch zwei Musiker aus dem Kongo abgerundet.
Der offizielle Teil wurde mit einem gemeinsamen Foto beendet.


Die Entsendungsfeier hat mich positiv überrascht.
Es wurden keine trockenen Reden gehalten, sondern alle sprachen sehr emotional und persönlich, was mir sehr gut gefiel. Durch diese Emotionalität und die Inhalte der Reden ist mir erneut bewusst geworden, was für eine Verantwortung man als Freiwillige in Südafrika hat. Es geht bei dem Dienst nicht nur darum, ein tolles Jahr für sich selbst zu verbringen und mit Kindern zu spielen, sondern es geht auch darum, die Partnerschaft zwischen
Niedersachsen und dem Eastern Cape zu pflegen und sich für diese einzusetzen.
Die Partnerschaft der beiden Regionen besteht dieses Jahr seit 20 Jahren und hat schon viel zu dem interkulturellen Austausch, auch gerade im Bereich des Sportes, beigetragen.
Als Freiwillige sind wir alle Repräsentanten des Landes Niedersachsens und für die funktionierende Partnerschaft verantwortlich.


Dieses ist uns nochmal ausführlich nach einem gemeinsamen Mittagessen erklärt worden. Es fand ein Seminar mit Lars Koenig, dem Repräsentanten des Landes Niedersachsen im Eastern Cape, statt.
Lars ist gleichzeitig neben Brett Armstrong, den wir noch kennenlernen werden, unser Mentor in Südafrika, den wir bei Problemen ansprechen können.
Es war ein Tag mit sehr vielen Informationen, wodurch wir alle am Ende nicht mehr ganz so aufnahmefähig waren.
Es war aber auch ein sehr schöner Tag, an dem die Vorfreude aller auf das Jahr wieder zum Ausdruck kam. Das Wiedersehen, nachdem wir Freiwilligen uns seit dem 1. Seminar im März nicht mehr gesehen haben, war sehr schön und erstaunlich vertraut, als würde man sich schon viel länger kennen.

Es schweißt uns alle zusammen, in einer ganz besonderen Situation zu sein und seine Erwartungen, Hoffnungen, Wünsche und Ängste zu teilen.

 

Wenn ich auf meinen Countdown gucke und sehe, dass es nur noch 83 Tage sind, bis ich fliege, fängt mein Herz sofort an, vor Freude und Aufregung etwas schneller zu hüpfen.
Noch genieße ich aber die Zeit im kühlen Deutschland voller Vorfreude auf das, was vor mir liegt.


Auf diesem Bild sind alle Freiwilligen aus Niedersachsen, zusammen mit den anderen Gästen der Feier zu sehen.

Der Port Elizabeth-Trupp

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