2. Vorbereitungsseminar

"You can make a great impact!" -Brett Armstrong

Die P.E-Girls Tieneke, Karo, Sina, Ich, Esther
Die P.E-Girls Tieneke, Karo, Sina, Ich, Esther

Afrika rückt immer näher.
In jetzt weniger als 2 Monaten geht es für mich endlich los und ich kann es mittlerweile kaum noch erwarten, dort anzukommen.
Vom 5.-12. Juli war für uns das letzte Vorbereitungsseminar zuerst im Harz und dann in Göttingen.
Alle Freiwilligen vom ASC 46, die nach Südafrika, Namibia, Tansania, Uganda und Sambia entsendet werden, wurden 8 Tage intensiv vorbereitet.
In Gruppen von cirka 14 Jugendlichen haben wir ganz unterschiedliche, aber wichtige Themen ausführlich besprochen.
Einen großen Teil der Woche machten Gespräche mit unserem Mentor in Südafrika, Brett Armstrong aus. Ich bin echt froh, dass wir ihn schon hier in Deutschland gut kennenlernen konnten. Es ist sehr beruhigend, zu wissen, dass dort in einem für uns unbekannten Land jemand ist, der immer für einen da ist, den man bei Fragen oder Sorgen oder Bitten immer ansprechen kann, und der für jeden eine Vertrauensperson darstellt. Brett hat uns viel über unsere Einsatzstellen, ehemalige Freiwillige und Südafrika an sich erzählt. Natürlich gehörten dazu auch Regeln, die wir einhalten müssen, damit unsere Sicherheit in Südafrika gewährleistet ist.


Auch gab es einen interkulturellen Teil. In diesem haben wir sowohl unsere deutsche (doch sehr spezielle) Kultur reflektiert, als auch über die südafrikanische Kultur gelernt. Melanie, die diesen Part des Seminars zusammen mit Moritz, einem ehemaligen Freiwilligen, geleitet hat, brachte uns viel über den Umgang mit den Menschen eines anderen Landes bei. Darüber hinaus haben wir lange über unsere Motive, Sorgen und Wünsche bezüglich des Auslandsjahres geredet. Es tat echt gut, sich mit so vielen Gleichgesinnten auszutauschen, und zu merken, dass es eigentlich doch allen gleich geht. Zum Einen ist bei jedem die Vorfreude riesengroß, doch auch hat jeder Einzelne ein paar Bedenken.

 

Das Programm, das sehr sehr viele Informationen enthielt, wurde durch einige
Sporteinheiten abgerundet. So haben wir zum Beispiel mit Justus, auch einem ehemaligen Freiwilligen, akrobatisch Pyramiden gebaut und mit Jonas aus Uganda afrikanisch getanzt. Auch führten wir Sportspiele, die wir auch mit den Kindern spielen können, durch.
Einen weiteren Höhepunkt bildete der Samstagabend. Nachdem wir geholfen haben, nach dem ASC-Sommerfest mit abzubauen, saßen wir nett zusammen und haben gegrillt. Dazu kamen auch einige weitere Ehemalige, sodass es ein sehr nettes Zusammentreffen "verschiedener Generationen" war und viel Gesprächsbedarf über die Einsatzstellen und Städte bestand.


Es ist schwer, alles, was in dieser Woche passiert ist, schriftlich festzuhalten und sich dabei kurz zu fassen. Aber ich muss ja schonmal für die Zeit, in der ich wahrscheinlich noch mehr Erfahrungen und Eindrücke sammeln werde, üben.
Also in kurz: Die Woche war wirklich sehr sehr schön.
Ich fühle mich jetzt super vorbereitet auf das, was kommen wird. Ich weiß, was ich einpacken sollte, was ich in Deutschland vorher noch erledigen muss, wie ich den Freiwilligendienst am besten angehen kann und was ich vermeiden
sollte. Julia, Ingo, Brett und Melanie haben uns gut vorbereitet. Es war aber auch gut, die Erfahrungen von ehemaligen Freiwilligen, die die ganze Woche dabei waren, zu hören. Ganz besonders war es aber, die anderen Mitreisenden noch besser kennenzulernen.
Es hat mich echt fasziniert, wie unterschiedlich wir alle sind und dass uns doch so vieles verbindet. Ich hätte niemals gedacht, dass sich Menschen in einer Gruppe so schnell ihre Gedanken und Gefühle anvertrauen können und auch so einfühlsam damit umgehen können.
Auch hätte ich nicht erwartet, dass es nach doch recht wenigen Tagen zusammen so komisch werden würde, sich für mindestens 2 Monate verabschieden zu müssen. Wir alle sind uns alle gegenseitig schon sehr ans Herz gewachsen, gerade in der "PE-Familie".
Nichtsdestotrotz war es ein sehr gutes Gefühl, sich mit den Worten:
„See you in Africa“ Tschüss zu sagen.

Und 2 Monate vergehen ja bekanntlich auch schneller als man denkt.

Beim ASC-Sommerfest
Beim ASC-Sommerfest
Luftballons beim ASC-Sommerfest
Luftballons beim ASC-Sommerfest

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